Herren 65 – Mit Hans im Dreiländer-Eck

TSV Weikersheim – TC Rot-Weiß Gauangelloch 8:1
Unsere Busreise führte uns diesmal nach Weikersheim im schönen Taubertal. Direkt ins Dreiländer-Eck, wo Bayern, Württemberg und Baden zusammenstoßen. Die Senioren dort sind die Besten in der Südwestliga Herren 65. Mit Ivo und Ivan haben sie zwei nette und spielstarke Tschechen in ihren Reihen. Sie kommen beide aus Pilsen und fahren an jedem Spieltag die 350 Kilometer, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Vor dieser Kulisse war uns natürlich bereits vor dem Spiel klar, dass im Taubertal die Trauben am höchsten hängen. Aber wir hatten einen Plan um an mindestens 2 Punkte zu gelangen. Unsere Analyse vor dem Match ergab eine relative Schwäche der Weikersheimer im Einzel auf Punkt 5 und im 2. Doppel. Und da kam unser Lokalmatador Hans Schäfer ins Spiel. Er sollte auf Position 5 im Einzel und mit einem ädequaten Partner im Doppel die 2 Punkte holen. Und siehe da,alles verlief zunächst wie geplant. Hans gewann sein Einzel nach tollem Kampf mit 7:6 6:4. Die anderen Gauangellocher waren chancenlos – außer Roland Wittmann, der nur knapp den Champoins-Tiebreak verpaßte. Auch bei den Doppeln verlief alles, wie vorausgesehen. Doppel 1 und 3 gingen schnell verloren. Die Hoffnungen der ganzen Mannschaft ruhten nun auf den Schultern von Hans und seinem Partner Horst Bender. Der 1. Satz wurde dann auch im Tiebreak gewonnen. Leider kam danach Sand ins Getriebe und der erhoffte 2. Punkt ging verloren.
Wie heißt es so schön, die Moral der Truppe stimmt und darauf läßt’s sich aufbauen. Das ist auch notwendig, denn nach diesem Spieltag sind wir endgültig im Abstiegskampf angekommen. Da in unserer Liga 3 von 8 Mannschaften absteigen, ist das rettende Ufer mit Platz 5 erreicht. Neben uns machen sich noch der TC Göppingen und der TC Bühl Hoffnung, diese Plazierung zu erreichen. Wir können immer noch aus eigener Kraft den Klassenerhalt sichern. Vorausgesetzt, wir gewinnen unser letztes Match beim TC Nürtingen.
Zurück zum Ausgangspunkt. Hans Schäfer und seine bis jetzt noch nicht genannten Kameraden Helmuth Mehner, Georg Vogelbacher, Dieter Sattler, Günter Müller und Gerd Brucker kamen wieder heil zuhause an. Und wie es nun mal nach einer gemeinsamen Reise ist, es gibt wieder viel zu erzählen. Gut so!

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